„Poldi“ nahm Abschied

So richtig viel kam sie gar nicht zum Einsatz. Die zwei Jahre, die sie zum Masterstudium in Freiburg war, und die sie bei der SG Ebnet in der ‚Zwoten‘ gespielt hat, die gingen erstens wie im Fluge um. Zwei Mal war sie außerdem lange verletzt mit Bänderrissen, einmal links, einmal rechts. Und trotzdem hat sie großen Eindruck hinterlassen. Die Rede ist natürlich von Anna „Poldi“ Grüttner.

Sprühsahne geht immer, dies wurde von Inken mehrfach bestätigt

Anna ist großer Fan von Lukas Podolski, daher hat sie den Kosenamen. Und wie man hört, gibt es noch ein paar andere Annas in der Mannschaft – deshalb ist es ganz praktisch, wenn die Mädels Spitznamen haben, damit es im Spiel bei den Zurufen keine Verwechslungen gibt.

An ihrem letzten Wochenende in Freiburg wurde tagsüber das Zimmer im Studentenwohnheim ausgeräumt und abends gefeiert. Auf dem Speisezettel standen Schnitzel, Pommes und Salat. Dabei haben die Ebneterinnen gezeigt, wie wichtig gesunde Ernährung ist: Das Salatbuffet wurde kaum angerührt, aber die vielen Kilo Pommes waren fast komplett weggemampft. Zum Nachtisch Kuchen mit Sprühsahne…

Humor nach Ebneter Art: Auf die Frage, ob er mehr auf Männer oder Frauen steht, inklusive der Antwort „Frauen“ bekam ein Besucher sein Vanilleeis auch entsprechend serviert…

So ist echte Verbundenheit: Anna hat am Tag davor kurz in die WhatsApp-Gruppe gepostet, dass die Kickerinnen herzlich eingeladen sind, sich bei ihrer Verabschiedung den Bauch vollzuschlagen, und spontan sind sie in der Stärke einer Kleinfeldmannschaft angerückt. Sichtlich gerührt gab Poldi zu Protokoll, dass sie sich „ein besseres Team nicht vorstellen“ könne.

Anna wird uns fehlen, aber wir ihr sicherlich auch. Drum heben wir nochmal die Gläser auf unsere beliebte Rechtsverteidigerin. Wir wünschen ihr allen Erfolg bei ihrer nächsten Station in Krefeld.

Auf dem Titelbild von links nach rechts: Inken, Emily, Julia, Anna, Marlene, Chrissi, Sarah und Ina